Passivhaus

Was ist ein Passivhaus?

An das Passivhaus werden so hohe Anforderungen an die Wärmedämmung und die Luftdichtigkeit gestellt, das eine Heizung konventioneller Art nicht mehr erforderlich ist.
Öl- oder Gasrechnungen gibt es nicht mehr!

Wie funktioniert das?

Durch Minimierung der Wärmeverluste und durch Optimierung der Wärmegewinne.
Welche Maßnahmen führen dazu?
-  die Wärmedämmung der gesamten Gebäudehülle wird gleich gut ohne Schwachstellen hergestellt.
-  Fenster mit Wärmegedämmten Rahmen und Flügeln mit 3-fach Wärmeschutzgläsern, wobei die Gläser Sonnenwärme hereinlassen und nur bedingt hinauslassen.
-  die Gebäudehülle hat eine hohe Dichtigkeit, vorhandene warme Luft kann nicht entweichen.
-  durchdachte Planung: Hauptwohnteil zur Südseite, Nebenräume mit wenig Fenstern zur Nordseite.
-  der notwendige Luftaustausch erfolgt über eine kontrollierte äußerst effektive Be- u.Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer Kleinstwärmepumpe unter Ausnutzung der warmen Abluft und vorgewärmter Zuluft. Die vorgewärmte Zuluft wird dadurch erreicht, dass sie durch ein Leitungssystem durch das durch die Sonne erwärmte Erdreich geführt wird.
-  die Zuluft ist immer sauber, Filter sorgen dafür, dass die frische Luft frei von Staub und Pollen ist.
-  die Warmwasserbereitung erfolgt über Solarkollektoren, an sonnenschwachen Tagen übernimmt die Kleinstwärmepumpe die Aufgabe der Nacherwärmung.